
Die Affären der Frauen
Wenn Frauen einen Seitensprung wagen, geht es ihnen um besseren Sex. Zuhause scheinen sie nicht das zu erhalten, was sie sich wünschen, so holen sie sich Leidenschaft und Ekstase bei einem anderen.
Die traurige Wahrheit: Geht eine Frau fremd, wird ihr Gewissen nicht besonders stark belastet. Mehr als fünfzig Prozent der Frauen geben an, kaum oder gar keine Gewissensbisse zu haben, und nur ein Zwanzigstel kämpft wirklich mit der Wahl zwischen Pflicht oder Neigung.
One-Night-Stands scheinen bei gebundenen Damen übrigens passé zu sein. Sucht sich eine Frau einen Liebhaber, so besteht diese Beziehung meist über längere Zeit. Treue wird in diesem Fall großgeschrieben, auch wenn der Begriff hier vielleicht skurril anmuten mag. Die Gründe, sich außerhäuslich zu vergnügen: Langeweile im Bett oder ein völliger Ausfall des ehelichen Sexuallebens. Beschwerden, die manchen seitenspringenden Männern bekannt vorkommen dürften
Wo treiben weibliche Wesen aber jene Herren auf, die für eine heiße Affäre in Frage kommen? Am ehesten am Arbeitsplatz, was nicht verwundert, da Kollegen sich bereits einigermaßen gut kennen, viel Zeit miteinander verbringen und so Beziehungen aufbauen, die oft über ein freundschaftliches Maß weit hinausgehen. Auch das gute, alte Kennenlernen in einer Bar, bei einem Heurigen oder im Pub hat noch nicht ausgedient. Hier werden leicht Bekanntschaften geknüpft, die Hemmungen gehen schneller verloren als anderswo und der Alkohol tut noch ein Übriges, um ein nettes Gespräch über Belanglosigkeiten in einen erotisch prickelnden Dialog zu verwandeln.
Fragt man sich nun, was unterscheidet weibliche von männlichen Seitenspringern, so lautet die Antwort: nichts Wesentliches! Zumindest ein Bereich, in dem die Emanzipation tatsächlich verwirklicht wurde.