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Weibliche Selbstbefriedigung mittels Sybian - Stimulationssattel macht Männer überflüssig!


Wissen Sie, worum es sich bei einem Sybian handelt? Wenn ja, sind Sie vermutlich weiblich und an den neuesten Geräten interessiert, welche die Masturbation noch lustvoller und abwechslungsreicher machen. Der Sybian, der intensivere Orgasmen verspricht als durch „normale“ Selbstbefriedigung oder sogar Geschlechtsverkehr möglich, gleicht einem Sattel, ist mit einem Motor ausgestattet und aus seiner Mitte ragt ein Stab, der Verheißung verspricht, da er mit den verschiedensten Ergänzungen versehen werden kann. Plugs und Dildos in allen Größen und Formen – mit den unterschiedlichsten Oberflächen – können an diesem Stab befestigt werden, der ähnlich wie ein Vibrator funktioniert. Allerdings vibriert im Grunde der ganze Sybian und die Aufsätze tun ein Übriges, in dem sie rotierend den G-Punkt der weiblichen Benutzerinnen stimulieren, die aufgrund der Sattelähnlichkeit des Geräts auch Reiterinnen genannt werden. Wie bei den herkömmlichen Sextoys kann auch hier die Intensität variiert werden. Schwangere Frauen und solche, die eine Spirale tragen, sollten jedoch davon Abstand nehmen, einen Sybian zu benutzen. Auch Herzleiden sind ein Ausschlussgrund.

Bereits in den Siebzigerjahren kam Dave Lampert die Idee, eine Konstruktion wie den Sybian herzustellen. Viele seiner weiblichen Bekannten fühlten sich von ihren Gatten oder Freunden sexuell nicht wirklich befriedigt. Manche klagten auch über das Desinteresse des männlichen Geschlechts, andere wieder über Erektionsprobleme ihrer Partner. Sex ohne Orgasmus war für diese Frauen eher die Norm als die Ausnahme und so machte Lampert sich Gedanken, durch welche Erfindung man dieser frustrierenden Situation ein Ende bereiten könnte.
Allerdings wurde sein Einfall nicht besonders ernst genommen. Erst Mitte der Achtziger wurde der erste Prototyp des Sybian hergestellt – ohne dem Konstrukteur zu erklären, wozu das von ihm erzeugte Blechding einmal dienen sollte. Das heutige Gerät ist sechzig Zentimeter lang und wiegt zwanzig Kilogramm. Die Geschwindigkeitssteuerung befindet sich im Gehäuse und es wurden auch Griffe angebracht, um die Reiterinnen „im Sattel zu halten“.

Wie geht man oder eher frau die Sache nun an? Die Frau setzt sich mit gespreizten Beinen in den Sattel, wobei sie sich den jeweiligen Aufsatz in die Scheide einführt. Die Dildos und Plugs sind anatomisch geformt, aus hautfreundlichem Gummi, leicht zu reinigen und in verschiedenen Größen erhältlich. Wer möchte, kann sie vor dem Gebrauch mit Gleitmittel behandeln. Die verschiedenen Stufen der Rotation und Vibration, die auch separat benutzt werden können, kontrolliert die Reiterin über den angebrachten Schalter. Benutzen mehrere Frauen dasselbe Gerät, sollten die Zubehörteile und der Sybian selbst stets gründlich gereinigt – am besten desinfiziert – werden, bevor die nächste Dame sich dem Reitvergnügen widmet, um das Übertragen von möglichen Infektionen und Bakterien auszuschließen.


Den vielen Vorteilen des Sybian – Verkehr ohne Partner, individuelle Regelung der Intensität des Geräts, Variation des Zubehörs – stehen jedoch auch Nachteile gegenüber, die nicht von der Hand zu weisen sind. Das Gerät wirkt auf viele Frauen ein wenig Furcht einflößend und trägt so nicht eben zur erwünschten Erregung bei. Das größte Problem stellt für die Mehrzahl der Frauen jedoch sicher der Preis dar. Mit über tausend Euro ist ein Sybian für die meisten Menschen wohl eher unattraktiv, wenn man bedenkt, wie viele Sextoys man für diese Summe erstehen kann. Viele Damen, die den Stimulationssattel ausprobiert haben, fanden die Idee zwar originell und hielten das Gerät auch durchaus für tauglich, um zum Höhepunkt zu kommen. Trotzdem waren die meisten Testerinnen nicht daran interessiert, sich eine solche Maschine anzuschaffen. Entspannt im Bett zu liegen, einen Plug, Vibrator, Liebeskugeln oder andere Spielsachen einzuführen und dabei erotischen Fantasien nachzuhängen, erschien den orgasmushungrigen Damen doch wesentlich reizvoller.

[Klicks/Mai.: 336]

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