Das Medium Internet wird immer mehr zum Thema wissenschaftlicher Studien. Nun sollen die Auswirkungen des Online-
Seitensprunges unter die Lupe genommen werden. Die australische Forscherin S. Hayhoe von der "University of South Australia" will die Konsequenzen der Cyber-Liebe auf soziale Strukturen erforschen.
Australische Forscherin ist dem Online-Seitensprung auf der Spur
Das Ziel der Untersuchung der gelernten Sozialarbeiterin Hayhoe ist es, Daten und Informationen für Sozialarbeiter und Eheberater aufzubereiten, damit sie die Ernsthaftigkeit der Situation erkennen. Dann könnten sie betroffene Kunden oder Patienten besser beraten, so Hayhoe im Interview mit der BBC.
Dass zwei Menschen sich verlieben, ohne einander gesehen zu haben, sei nichts Neues, räumt Hayhoe ein. Gerade in Australien, wo viele Leute geographisch isoliert seien, beeinflussten Online-Beziehungen jedoch immer mehr die sozialen Strukturen. Australier, die innerhalb der letzten 12 Monate eine Online-Beziehung eingegangen sind, obwohl sie bereits eine Beziehung hatten, werden gesucht. Auch Nicht-Australier haben auf der Studien-Webseite die Möglichkeit, ihre Erfahrungen mit Online-Liebe anderen Betroffenen mitzuteilen. Die zugehörige Website verzeichnet auch aus Europa regen Verkehr.